Infotelefon
Ab Freitag könnt ihr uns unter 0176 39760067 erreichen. Ruft einfach an, falls es Probleme bei der Anreise gibt, ihr nicht wisst, ob ihr auch noch ohne euch angemeldet zu haben vorbei kommen könnt, oder ihr einfach nur wissen wollt, ob ihr euern Pullover im Gängeviertel beim Kongress liegen lassen habt. Scheut euch nicht uns anzurufen!

Zeitplan

Freitag
ab 17:00h Anreise
19:00h Auftaktveranstaltung: Infos zu Gegenaktivitäten zum Naziaufmarsch am 2. Juni
danach Schnitzeljagt

Samstag
9:00 – 10:00h Frühstück
10:00h Morgenplenum
10:30 – 12:30h Workshop-Phase 1
13:00 – 15:00h Workshop-Phase 2
16:00 – 18:00h Workshop-Phase 3
18:30 – 20:30h Vernetzung
ab 20:00h Abendessen
danach Party

Sonntag
10:00 – 11:00h Frühstück
11:00 – 13:00h Workshop-Phase 4
13:30h Abschlussplenum
danach Aufräumen

Anreise
Wir freuen uns, dass der diesjährige Kongress im Gängeviertel stattfinden kann. Nach der Wiedereröffnung der leerstehenden Häuser durch Aktivist_innen, hat sich das Gängeviertel zu einem lebendigen Ort entwickelt, der mit Kreativität und Kritik, Menschen anzieht, die sich für ein anderes Leben und ein Recht auf Stadt einsetzen.

Anreisen könnt ihr ab 17 Uhr. Die Auftaktveranstaltung findet um 19 Uhr statt.

Der Kongress findet im ‚Gängeviertel‘ statt. Dieses befindet sich am Valentinskamp 39 in Hamburg.

Gemeinsame Anreise aus Bremen
Es wird eine organisierte gemeinsame Anreise aus Bremen geben. Treffpunkt dafür ist am 11. Mai um 17:15 Uhr am Servicepoint im Bremer Hauptbahnhof.

Anreise aus bzw. in Hamburg
Bahn: U2 bis Gänsemarkt
Bus: Linie 35, 36, 3, 112 bis ‚Johannes-Brahms-Platz‘
Auto: Parkplätze befinden sich Ecke Bäckerbreitergang/Kaiser-Wilhelm-Straße!


= ‚Gängeviertel‘ | Zum vergrößern der karte: Draufklicken

Verpflegung
Während des Kongresses wird es ausreichend Verpflegung (vegan/vegetarisch) geben, pro Essen wäre eine Spende von 2 Euro toll!
Freitag gibt es während der Anreisezeit Snacks, Samstags wird es Frühstück, Mittag- und Abendessen geben und am Sonntag noch ein Frühstück!
Getränke wird es während des ganzen Kongresses gegen Spende geben!

Schulkritik
Schule macht Spaß! Auswendig lernen, Arbeiten schreiben. Die Zensur ist immer dabei und immer wieder banges warten auf das Ergebnis und die Frage, ob es reicht. “Für‘s Leben” soll es immerhin sein, aber für welches? Warum wir in der Schule wie sie ist gar nichts für‘s Leben lernen können? Weil es nicht um uns, sondern um unsere Verwertung auf dem Arbeitsmarkt
geht. Ob alternative Schulformen daran etwas ändern können? Wie und wogegen Widerstand an den Schulen laufen kann, wollen wir
gemeinsam mit euch diskutieren.

Energiekonzerne enteignen! Und dann?
- Auf zur Energiedemokratie!
Wie ist die aktuelle energiepolitische Lage einem Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima? Was hat es mit dem angeblichen Atomkonsens auf sich? Besteht die Chance die Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW ein für alle mal zu entmachten? Was verbirgt sich hinter einem Alternativ-Modell Energiedemokratie? Was bedeutet es dabei die
Eigentums- und die Demokratiefrage zu stellen? Besteht eine Verknüpfung dieser Debatte zur Rohstoff- und Wachstums-Frage?

Kein Bock auf Nazis!?
Nazis gibt es immer noch. Zwar nicht mehr in Springerstiefel und Bomberjacke dafür in coolen Markenklamotten. Ihr Weltbild ist allerdings keineswegs trendy, sondern immer noch menschenverachtend! Doch wie erkennt Mensch Nazi-Ideologie und ihre Vertreter_innen? Was sind Möglichkeiten gegen Nazis aktiv zu werden? Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit euch in unserem Workshop klären und überlegen, was antifaschistische Gegenaktivitäten sein können.

White-Awareness Einführungsworkshop
Nicht nur Nazis sind rassistisch. Unsere Gesellschaft selbst – vom deutschen Kolonialismus hin zu aktueller antimigrantischer Hetze – basiert auf Rassismus. Das heisst, dass wir alle – ob wir wollen oder nicht – mit rassistischen Denkmustern aufwachsen und lernen Rassismus zu dulden und weiterzutragen. Diese sind oft subtil; deshalb möchten wir uns mit euch angucken, was weisse damit zu tun haben und was weissSein eigentlich bedeutet.

Street Art – Graffiti
An Graffiti als politisches Medium trauen sich nur wenige ran, doch den Umgang mit der Dose kann mensch lernen. Hier habt ihr die Möglichkeit gezeigt zu bekommen, wie man ein Graffiti plant und wie mensch mit der Dose umgeht.

Bundeswehr raus aus den Schulen!
Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt wieder „international Verantwortung“ und setzt dabei auch auf militärische Gewalt: Die Bundeswehr wird zu einer Berufs- und Freiwilligenarmee im Kriegseinsatz umgebaut. Die dafür nötigen SoldatInnen gewinnt sie vorrangig durch Werbekampagnen sowie durch offensive Rekrutierung in Jobcentern, auf Messen, an
den Universitäten und in Schulen. Dagegen gilt es Protest und Widerstand zu organisieren!

Radikale Demokratie
- Kommunalistische Bewegungen früher und heute
Der Workshop beschäftigt sich mit den Beispielen von Rätedemokratien in der Geschichte der Menschheit bis zu heutigen Versuchen wie der zapatistischen Bewegung in Mexiko oder der kurdischen Freiheitsbewegung.

Vegane Ernährung
Vegan? Vegetarisch? Und was ist der Unterschied dazwischen? Weswegen sollte mensch so leben? Diese und andere Fragen, möchten wir mit euch zusammen erarbeiten. Dazu werden wir euch Ratschläge geben, wie mensch sich günstig Vegan ernähren kann. Dies setzten wir auch gleich in die Praxis um, indem wir mit euch Vegan kochen werden! Dieser Workshop ist für Menschen geeignet, die bereits vegan leben, sowie für solche, die das erste Mal davon hören!

Kapitalismuskritik und Gegenmodelle für Einsteiger_innen

Irgendetwas läuft in dieser Gesellschaft verdammt schief! Was sind grundlegende Erklärungsmodelle politischen Denkens, die das Ganze zu erklären versuchen? Wie denken eigentlich Konservative? Welche Ideale und theoretischen Annahmen liegen unseren Gerechtigkeitsvorstellungen zu Grunde?
Dazu kann uns Linken klassischerweise ein kleiner Galopp durch das „Kapital“ von Marx helfen. Mit „Unpersoneller Herrschaft“, Klassenverhältnis, Mehrwert, Ausbeutung und Kapital geht‘s dann meist erst richtig los, denn wie bringt man die Verhältnisse zum Tanzen und bekämpft den Kapitalismus? Dazu gibt es unterschiedliche Ideen und Geschichten, die wir uns praktisch anschauen wollen.

Feminismus für Frauen und Feminismus für Männer
Geschlecht, was ist das eigentlich? Was bedeutet es für meinen Alltag? Spiel ich Fußball? Bin ich häufig still und vertraue auf mein süßes Lächeln? Kann ich mich durchsetzen und mit welchen Mitteln? Wir wollen uns anschauen wie Rollenerwartungen formuliert werden, wo sie einengen und benachteiligen. Es wird jeweils einen Workshop nur für Frauen und einen nur für Männer geben.

Street Art – Stencils
Wir zeigen euch wie ihr korrekte Vorlagen mit Photoshop entwerft und daraus Schablonen macht. Bringt wenn möglich euren eigenen Computer mit. Wenn ihr keinen habt, ist das auch nicht schlimm, denn wir besorgen auch ein paar.

Kein Mensch ist illegal
In der Hoffnung auf ein besseres und sicheres Leben in Europa sterben täglich Menschen auf der Flucht. Sie sind Monate unterwegs und riskieren ihr Leben um die Festung Europa zu überwinden.
In Ungarn, Frankreich oder vorallem auch in Deutschland angekommen, leben Flüchtlinge keineswegs in einer sicheren Zukunnft. Sie müssen unter menschenunwürdigen Verhältnissen in Lagern wohnen, sind durch rassistische Sondergesetze diskriminiert und vielen droht die Abschiebung.
In unserem Workshop wollen wir von den gefährlichen Wegen der Flüchtlinge, von Fluchtbeginn bis zur Ankunft in Europa, insbesondere der Situation von Flüchtlingen in Deutschland berichten. Kein Mensch ist illegal.

Zapatistas und Internacionalistas – Revolutionstourismus oder was noch?
Mit der bewaffneten Erhebung am 01.01.1994 trat die EZLN und ihre zapatistische Bewegung ins Licht der Weltöffentlichkeit. Sie besetzten über Nacht 5 Städte und über 100.000 Hektar Großgrundbesitz in Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos. Die militärische Reaktion der mexikanischen Armee wurde durch den Aufschrei und die Intervention der mexikanischen und internationalen Öffentlichkeit gestoppt. Seither ist die Region in einer Belagerungssituation, in der die Zapatistas versuchen, ihre Selbstverwaltung aufzubauen. Unterstützt werden sie darin von Freiwilligen, die zur Menschenrechtsbeobachtung oder technischer Hilfe in die Region kommen. Ein gewisser Tourismus hat sich entwickelt und bringt auch seine Schattenseiten mit.
Der Workshop stellt die zapatistische Bewegung vor und fragt, ob es dennoch spannend und wichtig sein kann, sich das Geschehen mit eigenen Augen anzuschauen.

Recht auf Stadt
Seit Sommer 2009 ist Hamburg in Bewegung, Häuser und Gelände werden besetzt und von Künstlerinnen über Kleingärtner bis hin zu Autonomen kämpfen alle für ein “Recht auf Stadt”. Was bedeutet dieser Begriff und worum geht es in den Konflikten? In was für einer Stadt wollen wir leben und was heißt “Recht auf Stadt” eigentlich für Schüler_innen und Jugendliche?

„Anna und Arthur halten’s Maul!“
Wer sind Anna und Arthur? Und was haben die beiden ausgefressen, dass staatliche Behörden sich so für sie interessieren? Wer sind Ermittlungsausschuss und Rote Hilfe? Wie können wir die beiden durch unser Verhalten schützen? Was geschieht auf Demonstrationen? Welche Rolle spielen dabei Bezugsgruppen und vorbereitende Aktionstrainings?

Medien kritisch für sich entdecken
Es gibt viele Wege im Internet an Informationen zu kommen.
Ob professionelle Nachrichten, der Nachrichtenspalte beim E-Mail Anbieter, dem Blog eines Bekannten oder einem alternativen Medienprojekt, der Umgang will gelernt sein.
Wir wollen mit euch erarbeiten woher Informationen stammen, welche Intention dahinter steckt und wie ihr dies kritisch hinterfragen könnt.
Des weiteren wollen wir euch die Möglichkeit geben selbst zu intervenieren, selbst mit zu mischen und/oder eigene Standpunkte im Web zu verbreiten!

Außerdem gibt es noch Workshops mit dem Titel: Krise und Widerstand, Nationalismus und noch weitere zu anderen Themen.

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